• Sachkundenachweis für alle Hunderassen

    Hundeführerschein für Jedermann ...

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    Ein Hunderführerschein, bzw. Sachkundenachweis für alle Hunderassen wird voraussichtlich ab Herbst 2010 in Niedersachsen gefordert und das bestehende Hundegesetz modifiziert.
    Derzeit wird die Modifizierung zwischen dem Verbraucherschutz, Ministerium für Ernährung, Landesabwicklung, sowie Innen –und dem Sozialministerium abgestimmt
    Auch in Thüringen soll der „Hundeführerschein“ Pflicht für alle Hundehalter werden nachdem im Mai wieder ein Kind totgebissen wurde.

    Damit jeder Hund und dessen Halter identifiziert werden kann, ist vorgesehen, dass jedem Hund, jeder Rasse ein Chip implantiert wird. Somit könne niemand seinen Hund leugnen und man hofft, dass weniger Tiere einfach ausgesetzt werden.
    Die Hundeversicherung soll auch Pflicht werden, da viele Menschen nicht in der Lage sind plötzlich entstandene Schäden zu bezahlen. Somit kann der Beitrag in der Haushaltskasse direkt mit eingeplant werden.

    Der Sachkundenachweis soll hauptsächlich für Hundebesitzer mit auffällig gewordenen Hunden und für „Neu-Hundehalter“ sein.

    Hundeverbände und auch private Hundeschulen mit dementsprechender Qualifikation dürfen diesen Führerschein ausstellen. Er ist nicht nur da um Beißattacken zu vermeiden, sondern auch, damit die Hundehalter aufgeklärt werden wie sie ihren Hund artgerecht halten.

    Quelle: http://wendland-net.de/index.php/art...malteser-50813
    Kommentare 9 Kommentare
    1. Benutzerbild von klaus875
      klaus875 -
      Toll!!
      Für mein Mopsmädchen, welches noch nicht einmal weiß, dass sie beißen kann, soll ich also eine Hundeprüfung ablegen! Einen Mops, welcher auf unserem Freizeitweg frei läuft, ohne Leine (!!!) den weder Jogger, noch Radfahrer interessieren. Ein Mopsmädchen, welches sich nur dafür interessiert, welcher Rüde gerade ins Gras gepinkelt hat! Danke liebe Regierung, finde ich toll solch eine Prüfung! Muss unbedingt sein!
      Unser Mopsmädel ist gechipt, bei Tasso registriert und wir haben eine Hundeversicherung.
      Sicherlich wird unser Mopsmädchen nicht artgerecht gehalten, sie schläft nämlich bei uns im Bett! Sie wird gebarft, bekommt also auch kein Hundefutter aus der Dose.
      Liebe Grüße
      Gerd
    1. Benutzerbild von klaus875
      klaus875 -
      Noch eine Anmerkung zu meinem vorherigen Beitrag,
      jeder, aber wirklich jeder, darf in Deutschland Kinder in die Welt setzen, selbst wenn sie dazu vollkommen ungeeignet sind!
      Wenn ich einen Fisch aus dem Wasser ziehen will (legal) muss ich Prüfungen machen. Will ich einen Hund haben, soll ich Prüfungen machen.
      Aber fürs Kindermachen reicht wohl einfach nur G...heit!!
      Toller Staat!!
      LG
      Gerd
    1. Benutzerbild von Lilly-Mops
      Lilly-Mops -
      Ich finde einen Hundeführerschein wirklich gut.

      Dann schafft sich vielleicht nicht mehr jeder nach Lust und Laune irgendeinen Hund an.
      Viele können mit ihren Hunden überhaupt nicht umgehen. Gerade grosse Hunde hören oft überhaupt nicht und machen, was sie wollen. Die Besitzer sind vielfach völlig überfordert.

      Das man für Möpse keinen Führerschein braucht, versteht sich von selbst......aber für Schäferhund, Dobermann und Co. ist es durchaus sinnvoll.

      LG Maya
    1. Benutzerbild von klaus875
      klaus875 -
      Hallo Maya,
      Hundeführerschein ok, aber man sollte wie du richtig sagst nach Rassen gehen. Pauschal verlangen geht nicht! ZB für unser " Wuselchen Kira." Sie hat von Geburt einen Wasserkopf. Waren in der Hundeschule mit ihr, aber sie lernt es nicht! Unser 2. Mopsmädchen "Lilliy" hingegen ist gesund, hat Welpenprüfung und Junghundeprüfung! Was sollen wir denn mit unserer Kira machen, einschläfern weil sie die Hundeprüfung nicht besteht? Ich glaube, ich wäre im Stande einen Mord zu begehen, wenn jemand versuchen würde einer meiner beiden Mopsdamen etwas zu Leide zu tun!
      Man sollte dabei auch das soziale Umfeld betrachten! Warum haben wir denn unsere ganzen unterforderten Beamte? Sollen die doch erst einmal kontrollieren, in welchen Haushalt der Hund kommt und dann entscheiden, ob eine Hundeprüfung notwendig ist. Auch ein Dobermann, oder ein Schäferhund können lammfromm sein, wenn sie richtig und vernünftig erzogen wurden, ohne Hundprüfung.
      Was sagt eine Hundeprüfung überhaupt aus.
      Es sagt, dass der Hund unter bestimmten Verhältnissen, Platz, Sitz, Bleib... machen kann.

      Was ist wenn, ein Radfahrer mit einem Hund an der Leine vorbei fährt? Lilly raste los! Hab gebrüllt, Kommandos geschrieen, Lilly hat nicht gehört! Obwohl sie sich sonst für keinen anderen Hund interessierte! Es ist nichts passiert, aber ich hatte einen ordentlichen Schreck bekommen!
      Deshalb sagt eine Hundeprüfung überhaupt nichts aus! Es ist nur Makulatur, Augenwischerei!
      Unser Staat sollte sich darauf beschränken zu regieren, anstatt dumme, unsinnige Gesetzte herauszugeben!
      LG
      Gerd
    1. Benutzerbild von Lorbär
      Lorbär -
      Ich denke, den "Hundeführerschein" sollte wenn dann der zukünftige Besitzer machen und zwar bevor der Hund ins Haus kommt. Und zwar egal welche Rasse.
      Wenn manche Leute sich erst einmal mit der Theorie beschäftigten müssten würde schon bei der Anschaffung weniger "falsch" gemacht.
      Nicht jeder Hund ist für jede Lebens- und Familiensituation geeignet (zB. Boarder Collies die als Familenhund unterfordert sind, verblöden und dann durchdrehen).

      Man muss den Hundeführerschein(=Sachkundenachweis), den der Mensch macht, trennen von einer Hundeprüfung, die Hund und Halter zusammen in der Hundeschule. Das sind m.E. zwei Paar Schuhe, die erstmal nichts miteinander zu tun haben.
    1. Benutzerbild von Michaela
      Michaela -
      Guten Abend zusammen,

      leider wird es immer wieder Fälle geben, in denen selbst trotz Hundeführerschein und Sachkundenachweis oder Hundeschule Hopfen und Malz verloren sind.
      Wir haben einen Fall im näheren Umfeld der mich sehr traurig stimmt.....die Entwicklung kann ich leider verfolgen...der Hund hörte nicht und nahm die Besitzer nicht ernst, wenn man mit dem Hund ausnahmsweise draussen war, wurde sich unterhalten und der Hund hat gemacht was er wollte. Nachdem der Hund einen Fahrradfahrer geschnappt hat und andere Hunde angegangen ist und verbissen hat, nahm das Schicksal seinen Lauf. Hundeschule mit Hundeführerschein usw., aber genutzt hat es nichts. Der Hund ist mittlerweile kastriert, weil dass sollte Abhilfe schaffen, der Hund trägt eine Maulschlaufe und wird an der kurzen Leine geführt. Um dies zu toppen wurde ein 2ter Hund angeschafft und beide dürfen dann schonmal eine Runde ums Haus machen und werden als lebendige Stofftiere gehalten. Das eine ist eine Mischung aus nordischen Hund und das andere Handtaschen-Hund. Beide Hunde sind völlig unterfordert und drehen durch wenn ein Hund auf diese zugeht. Behörden sind schon informiert, aber nichts zu machen, bis jetzt.

      Wünsche einen schönen Abend.
      Michaela
    1. Benutzerbild von klaus875
      klaus875 -
      Hallo Michaela,
      leider ist es so, dass Menschen mit großen Hunden oftmals überfordert sind. Heißt, Hund reißt an der Leine, Besitzer hat richtig Mühe das Tier unter Kontrolle zu bekommen! Kenne ich zur Genüge! In diesen Fällen finde ich auch, dass ein Hundeführerschein gemacht wird, dass der Hund mind. die Grundbegriffe des Gehorsams kennt! Nur was nutzt es, einen 50 kg Hund an der Leine zu haben, welcher in der Hundeschule die Kommandos kennt, aber sein Besitzer in der Realität nicht in der Lage ist seinen Hund unter Kontrolle zu bringen, da er hektisch, unkontrolliert reagiert! Der Hundehalter muss erzogen werden und weniger der Hund! Der Hundehalter muss wissen, wie er sich zu verhalten hat.
      Unsere Lilly ist am Anfang immer mal wieder aus der Haustür ausgebüchst. Ich natürlich nach und geschrieen. Lilly hat nur geschaut, also der Blödmann läuft mir nach, alles ok. Heute mache ich es so, dass ich sie einmal rufe, kommt sie ok, kommt sie nicht gehe ich rein, lasse natürlich die Tür offen. Es dauert keine 10 sec und Lilly kommt rein. Muss dazu sagen, dass wir in einem Dorf in einer Sackgasse wohnen, es kann für Lilly nichts passieren.
      Ich persönlich halte von einem Hundeführerschein überhaupt nichts. Meiner Ansicht nach muss der Halter einen "Führerschein" machen. Denn, der Hund ist nur so gut wie sein Halter. Ist der Müll, taugt auch der Hund nichts! Es sollte der Halter überprüft werden, der Halter müsste erst mal eine Prüfung ablegen, ob er überhaupt geeignet ist, einen Hund zu halten!
      Liebe Mopsgrüße
      Gerd
    1. Benutzerbild von Boomer
      Boomer -
      das sehen wir auch so
      erst der Halter,dann er Hund....

      wir waren vor 4 Jahren mit Henley in Berlin bei Maja Novak
      vielleicht kennt der eine oder andere sie...vielleicht aus auch dem Fernsehen

      wir hatten keine Probleme mit Henley, wir wollten etwas dazu lernen
      und das von so einer "Hundeflüsterin"
      sie lehrt immer aus Sicht des Hundes

      wir haben sehr viel gelernt und begriffen

      und deshalb unsere Meinung
      erst der Halter - dann der Hund
    1. Benutzerbild von klaus875
      klaus875 -
      Hallo,
      war mit unserer Lilly in der Hundeschule, obwohl jeder sagte, ein Mops lernt nichts! Lilly war etwa 5 Monate alt und ich sehr skeptisch. Waren in der Hundeschule "Mein Partner Hund", Saarland, Ormersheim. Die Barbara bergrüßte uns, mit der Frage, was kann denn Lilly? Ich, bellen. Super Anfang. Lilly und ich haben es in kurzer Zeit geschafft, dass sie die Welpenprüfung und die Junghundeprüfung mit Bravour bestand! Ein Mops kann also etwas! Ich kann sie heute z.B. an der Straßenseite absetzen, gehe rüber, Autos fahren vorbei, auf Kommando macht sie Sitz, weiteres Kommando "Komm", wenn Straße frei ist, Lilly hört. Ich muss es einfach mal sagen, aber ich bin auf meine Lilly richtig stolz! Und es hat vielleicht ein halbes Jahr gedauert, bis Lilly und auch ich wussten, wie wir uns zu "benehmen" hatten!
      Jetzt stellt sich die Frage, warum macht das nicht jeder Hundebesitzer? Antworrt, Hundeschule kostet Geld. Nur wenn ich Geld für einen Hund habe, habe ich auch Geld für eine gute (!) Hundeschule, in welcher der Hund, aber hauptsächlich der Halter lernt, wie er mit seinem Hund umgehen muss!
      Liebe Mopsgrüße
      Gerd
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