• My Mops Aktuell

    von Veröffentlicht: 26, Mai 2011 11:38  Anzahl an Hits: 4191 

    So bleibt Mops, Fit und Gesund



    Wie ihr wisst neigen unsere Möpse gerne dazu, schnell an Gewicht zuzulegen, da sie gerne allerlei fressen. Das Idealgewicht wird dadurch oft überschritten. Meist sind sie deshalb müde, träge und faul.

    Man sollte nicht nur auf eine ausgewogene und nahrhafte Ernährung achten, sondern mit den Möppis Sport treiben, genauer gesagt Agility. Nicht nur uns hält es fit, unsere Liebsten werden dadurch auch fitter und haben eine Menge Spaß dabei.

    Diese Hundesportart stammt aus England und kam in den Achtzigern zu uns nach Deutschland. Agility oder auf Deutsch Flinkheit ist ein Parcours, den der Hund zeitlich, durch laufen, springen etc. bewältigen muss.



    Es ist nicht nur wegen seiner Popularität beliebt, nein, sondern weil es Besitzer und Tier Spaß macht, gleichzeitig den Mops in Bewegung bringt und Übergewicht verhindert.

    Bevor man aber Agility mit dem Mops betreiben möchte, sollte man sich im Klaren sein, dass es alles nicht so einfach werden kann, da jeder Mops körperlich, wie auch seelisch anders ist.
    Ein Check-up beim Tierarzt ist mit Sicherheit ratsam, so kann er Atmungsprobleme & Gelenkprobleme oder ähnliche Erkrankungen ausschließen.

    Ebenso solltet Ihr Euch vorher genug durch Bücher (z. B. Die Hundeschule:Agility-Broschiert von Uta Reichenbach und Tanja Sinner), Internet oder erfahrende Personen wie z. B. Hundetrainer informieren, da es gerade am Anfang erst schwer ist und man viele Fehler machen könnte.

    Wenn vom Tierarzt grünes Licht gegeben ist und ihr euch genug informiert habt, dann steht eigentlich dem Spaß nichts mehr im Wege. Heut zu Tage wird es in immer mehr Hundeschulen angeboten, der Vorteil daran ist es, dass es dort Hundetrainier gibt, die euch genau zeigen wie man mit dem Mops Agility betreibt.
    Informiert euch einfach mal und probiert es mal aus und ihr werdet sehen, dass es eine tolle Freizeitbeschäftigung für euch und eure lieben Möpse ist.


    Liebe Grüße

    Eure Jenny
    von Veröffentlicht: 12, April 2011 17:37  Anzahl an Hits: 4023 

    Tod durch Schokolade

    60g Schokoladenkuvertüre reichen aus, um einen Pudel zu töten, eine Tafel Vollmilchschokolade kann für einen Pekinesen schon zuviel sein, eine Tafel Edelbitter überlebt auch ein mittelgrosser Hund nicht.



    Diese Horrorvisionen gelten übrigens auch für Katzen.

    Um die Osterzeit ist Schokolade als Osterhase in vielen Haushalten vorhanden. Manchmal bekommen auch die tierischen Familienmitglieder einen Schokoladenhasen geschenkt.

    „Schokolade sollte außerhalb der Reichweite von Hund und Katze aufbewahrt werden“, so rät die ‚National Canine Defence League’. Tierärzte und Veterinärexperten warnen vor den Schäden, die Schokolade bei Haustieren anrichten kann.

    Nicht der hohe Fett- oder Zuckergehalt machen die Schokolade für Heimtiere so gefährlich, sondern ein Stoff, der in Kakaokernen und -schalen vorkommt, das Theobromin. Je höher der Kakaoanteil im Schokoladenartikel ist, desto höher auch der Theobromin-Gehalt. Grundsätzlich gilt: Die tödliche Dosis für Hund und Katze liegt bei etwa 100 Milligramm Theobromin pro Kilo Körpergewicht.

    Solch große Mengen Schokolade bei Hund und Katze erscheinen eher unwahrscheinlich, doch Theobrominvergiftungen kommen in der Praxis immer wieder vor. Die Wirkung tritt etwa 4-5 Stunden nach Verzehr ein: Starkes Hecheln, Erbrechen, Durchfall, Herzrasen und in Extremfällen motorische Krampfanfälle und der darauf folgende Tod. Es gibt keine Gegenmittel.

    Bitte achtet darauf , das ihr keine Osternester hinstellt wo unsere Möppels ran kommen. Wünsche allen frohe Ostern.

    Liebe Grüße, Cordi


    Quelle: Fachzeitschrift ZZA
    von Veröffentlicht: 30, Oktober 2010 11:13  Anzahl an Hits: 12331 

    Liebe Hundefreunde,

    ihr habt euch entschieden einen Hund bei euch aufzunehmen?
    Dann wisst ihr sicher, dass euch euer kleiner Hundefreund je nach Rasse zwischen 10 und 20 Jahre begleiten wird.
    Wenn ihr lange Freude mit eurem Familienmitglied haben wollt, sollte das Motto auf keinen Fall „So billig wie möglich“ lauten.
    Euer neues Familienmitglied sollte bei einem anerkannten Züchter auf die Welt gekommen sein und nicht von einem Vermehrer stammen die ihre Welpen in Akkord „produzieren“

    Euer Hund sollte keine Ware sein!!!

    Deshalb lasst euch Zeit bei der Züchtersuche und startet keinen schnellen und unüberlegten Kauf! Kontaktiert die Züchter, oder besucht sie. Sie werden bereit sein euch alle Fragen zu beantworten.
    Die Hunde dieser anerkannten Züchter besitzen einen Stammbaum/Papiere, oder auch Abstammungsurkunde genannt. Diese geben Auskunft über die Welpen, deren Eltern und wiederum deren Vorfahren.

    In den Zuchtverbänden wird nach strengsten Kontrollen und Zuchtrichtlinien gezüchtet, wobei der höchste Stellenwert die Tiergesundheit für gesunde und vitale Rassehunde ist. Die Hunde werden vom zuständigen Zuchtwart in den ersten Lebenswochen begutachtet und erst nach den Kontrollen, wenn die Welpen alle Kriterien der Zuchtauflage erfüllen, darf ein Welpe zwischen der 8.und 10.Lebenswoche den Züchter verlassen.
    Daher sind die Papiere/die Abstammungsurkunde sehr wichtig. Denn nur so können Inzuchten und Erbkrankheiten ausgeschlossen werden.



    Was unterscheidet den anerkannten Züchter von einem Vermehrer?


    • er gehört dem VDH (Verband für das Deutsche Hundewesen) an
    • die Welpen sind registriert und besitzen eine Ahnentafel
    • der Zuchtrüde hat das Mindestalter von 12 Monaten
    • die Zuchthündinnen sind nie jünger als 15 Monate und auch nicht älter als 8 Jahre. Es werden den Hündinnen nicht mehr als 2 Würfe in 24 Monaten zugemutet.
    • Hündinnen, die zwei Würfe mittels Kaiserschnitt zur Welt gebracht haben, sind von der weiteren Zuchtverwendung ausgeschlossen.
    • er besitzt nur wenige Zuchttiere und achtet auf eine gute Zuchtlinie
    • die Welpen werden frühestens nach Vollendung der 8.Wochen von der Mutter getrennt und bestenfalls nach der 12. Lebenswoche abgegeben
    • das Welpenzimmer/die Wurfkiste ist sauber
    • die Hunde sind sozialisiert und leben in der Familie im Haus oder Wohnung mit ihren Geschwistern und Eltern und den anderen Hunden. Die Welpen sind neugierig und aufgeschlossen
    • der Züchter lädt euch ein seine Welpen regelmäßig zu besuchen und nimmt sich Zeit alle Fragen zu beantworten
    • er erkundigt sich nach euren Lebensumständen (Zeit, Beschäftigung, Platz) und ob ihr für die Rasse überhaupt geeignet seid


    Was ist ein Vermehrer?


    • für den Vermehrer sind die Tiere reine Ware und keine Lebewesen
    • er vermehrt mit verschiedenen, beliebten Rassen
    • ein Vermehrer bietet seine Hündin oder Rüden im Internet und Zeitung zum decken an
    • Leute die mehrere Anzeigen mit Welpen diverser Rassen in den Internetportalen geschaltet haben
    • er verkauft durch starkes Unterbieten des Züchterpreises, aber lässt den Preis nicht unter ein bestimmtes Limit fallen.
    • er vermehrt mit mehreren angekauften Tieren oder lässt seine Hündin mal eben von irgendeinem Hund decken
    • er befolgt keinerlei Zuchtauflagen
    • keine Einhaltung von Schonzeit der Zuchthündin. Die Hündin wird bei erster und jeder weiteren Hitze gedeckt. Sie sind Gebärmaschinen!
    • er erzählt von einen einmaligen Wurf oder „Unfall“ Welpen werden ohne Ahnentafel abgegeben
    • Abgabe der Welpen oftmals auch schon vor der 8. Lebenswoche um seine eigenen Kosten so gering wie möglich zu halten.
    • Tiere sind nicht sozialisiert
    • Hunde sind bei Abgabe nicht ärztlich untersucht, entwurmt und geimpft. Eure Tierarztkosten sind später hoch bis sehr hoch!
    • die Tiere sind so krank, dass sie oft das erste Lebensjahr nicht überstehen
    • er interessiert sich nicht für den Verbleib seiner Welpen und auch nicht für euch als Käufer.
    • unangenehme Fragen werden nicht beantwortet oder umgangen. Oftmals reagiert er auch patzig und hat keine Ahnung von seinen Tieren.

    die Hunde werden euch gerne auch gebracht oder ein Ort der Übergabe verabredet. Somit habt ihr keinen Einblick in seine Zucht und werdet die Eltern eures Tieres nicht kennen lernen. Falls ein persönliches Treffen beim Vermehrer stattfindet, ist die Mutterhündin nicht zu besichtigen oder gerade mal nicht da.
    Evtl. wird euch sogar eine andere Hündin als Mutter vorgestellt.
    Im übrigen kann der Vermehrer euch auch Vorlügen, dass er alle Untersuchung hat machen lassen, aber euch dann irgendwelche Papiere geben, die gefälscht sind und wenn es zu schlimmen Erkrankungen kommt , oder sogar ihr Hund verstirbt, haben ihr nichts gegen ihn in der Hand.


    Bitte schaut euch nach den Gedanken, euch einen Hund anschaffen zu wollen, nach einen anerkannten Züchter um!
    Nähere Infos des VDH hier


    Unterstützt keine Vermehrer!
    Für jeden gekauften Hund rückt ein nächster nach!!

    Tierschutz fängt schon beim Welpenkauf an!

    Liebe Grüße Haggy die Euch viel Spaß mit dem neuen Vierbeiner wünscht ;-)
    von Veröffentlicht: 29, Juni 2010 07:31

    Tierschützer fordern Verbot für Welpenhandel

    Copyright DerWestenAltendorf. Gut 200 Tierfreunde haben in Altendorf-Ulfkotte gegen den gewerblichen Handel mit Hundewelpen („Wühltischwelpen vom Fließband“) demonstriert. Ziel der Demo war der Hof eines der bundesweit größten Hundehändler.
    Auf dem Hof einer der bundesweit größten Hundehändler haben am Samstag rund 200 Tierfreunde gegen den gewerblichen Handel mit Hundewelpen demonstriert. Neben der symbolischen Wirkung hatte der Nachmittag auch ein konkreteres Ergebnis: Die beteiligten Verbände (Tiernotruf Tasso, Bund gegen Missbrauch der Tiere bmt und Europäischer Tier und Naturschutz ETN) verabredeten, in einer gemeinsamen Petition ein Verbot für den gewerblichen Handel mit Hundewelpen zu fordern.
    Bundesweit hatten die Organisatoren zur Demo aufgerufen, um auf das umstrittene Geschäft aufmerksam zu machen. Die Muttertiere säßen als „Gebärmaschinen“ im Ausland, vor allem in Osteuropa, die Jungen würden früh – oft schon mit drei Wochen – von den Eltern getrennt und von deutschen Händlern für 30 bis 40 Euro importiert, berichtet Philip McCreight, Leiter der Tasso-Zentrale. Rassehunde würden dann hier für die Hälfte eines normalen Zuchtpreises verkauft. Auch das könnten noch 400 bis 500 Euro sein. Das vermeintliche Schnäppchen auf vier Pfoten kann teuer werden, wenn der Hund Krankheiten hat. Etlichen Teilnehmern der Demo sei genau das passiert. Und schließlich: Über die Frage, was mit nicht verkauften Tieren passiere, sei nichts zu erfahren.

    „Wir haben für einigen Aufruhr gesorgt“

    Der größte Teil der Demonstranten traf sich am Altendorfer Sportplatz, zog dann in einer kleinen Prozession zum Hof des Händlers. Andere waren direkt zu diesem Treffpunkt gefahren.
    Tasso-Sprecher Achim Imlau schildert zwei Begegnungen unterwegs, die das juristische Spannungsfeld der Diskussion (ist ein Hund ein schutzwürdiges Lebewesen oder eine Sache?) recht gut auf den Punkt brachten. Zunächst verliefen sich die Tierfreunde nämlich auf einen anderen Hof. Der Bauer dort habe am Hundehandel nichts schlechtes finden können. Eine Passantin aus Altendorf dagegen fand die Demo „richtig gut“.
    Am Ziel der Kundgebung gab es kleine Wortgefechte, als Mitarbeiter der Hundehandlung die Demonstranten fotografieren wollten. Der Händler selbst wurde dreimal per Megafon aufgefordert, zu den Vorwürfen gegen seine Branche (Bundesweit etwa ein Dutzend Firmen) Stellung zu nehmen. Insgesamt bewertet Imlau die Demo als Erfolg: „Wir haben für einigen Aufruhr gesorgt.“ In zwei Wochen wollen die beteiligten Verbände weitere Aktionen gegen den Handel mit Hundewelpen besprechen.

    © DerWesten